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Staatssekretär Prof. Dr. Ingolf V. Hertel: 9. Dialogforum der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe, 14. April 1999

Diskussionsbeitrag zum Programmpunkt "Problemaufriß - Optimierung der Rahmenbedingungen -Kann Deutschland aufschließen?"

Herr Minister Wiesheu, Spektabilitäten,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

lassen Sie mich zunächst der deutschen Krebsgesellschaft für die freundliche Einladung danken. Gerne will ich zu Ihrem Dialogforum "Krebs als europäische Herausforderung" einige Gedanken aus der Sicht der Berliner Wissenschaftspolitik beitragen. Zum Thema "Land-Bund-Europa" solle ich etwas sagen, so haben Sie, lieber Herr Dietel es mir aufgetragen. Ich bin dieser Einladung gerne gefolgt, nicht zuletzt deshalb, weil die Berliner Forschungslandschaft sich auf dem hier diskutierten Themenfeld national wie auch international sehr wohl sehen lassen kann. - Und es will ja schon einiges heißen, wenn man dies noch immer aus vollster Überzeugung sagen kann, auch wenn man gerade ein so eindrucksvolles Referat über den Technologie-Standort Bayern gehört hat - der uns armen technologischen Habenichtsen im fernen Nord-Osten Deutschlands doch nur allzu oft als leuchtendes, schier unerreichbares Vorbild gilt.

Bei der Vorbereitung zu diesem Referat fiel mir ein fast genau zwei Jahre alter Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt in die Hand, mit dem provozierenden Titel "Die klinische Forschung ist in Deutschland defizitär" - er erinnerte mich an viele Diskussionen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die ich als Berichterstatter für die Sonderforschungsbereiche schon vor etwa 10 Jahren miterleben durfte. Offenbar hatte sich an dem so beklagten Defizit - jedenfalls 1997 - noch nichts Entscheidendes geändert. Während ein amerikanischer Kliniker 50-70% seiner Arbeitszeit mit Forschung verbringe, verschlänge der klinische Betrieb in Deutschland 60-80%. Am Geld allein läge es aber wohl nicht. Als Therapie wurde der Aufbau von interdisziplinären Forschungszentren, die Herausbildung von spezifischen Forschungsprofilen, der Mitteleinsatz nach Qualitätsgesichtspunkten und eine transparente Finanzierung von Forschung, Lehre und Krankenversorgung verschrieben.

Heute, im Jahre 1999, fragt Sie, meine Damen und Herren, das Programm dieser Veranstaltung "... kann Deutschland aufschließen?"

Nun, soweit es dabei den Berliner Beitrag betrifft, kann ich diese Frage ganz eindeutig mit Ja beantworten, trotz - oder sollte ich vielleicht sogar sagen: gerade angesichts - einer von allen betroffenen Akteuren als extrem bedrohlich wahrgenommenen Entwicklung der öffentlichen Finanzen. Die hier in Berlin erfolgreich angewendeten Rezepte sind gerade die eben beschriebenen: Konzentration, Profilierung, qualitätsbezogene Mittelvergabe, regelmäßige externe Begutachtung (Peers Review), effiziente Organisationsstrukturen.

Verständlicherweise steht bei der gesundheitspolitischen Auseinandersetzung derzeit vor allem die Ökonomie im Vordergrund. Probleme der Finanzierbarkeit unseres Gesundheitswesens, Sta-bilität der Kassenbeiträge, Reduzierung der Zahl von Krankenhausbetten beherrschen auch die diesbezügliche Berichterstattung der Medien. In unserer staatlichen Ordnung haben die Bundesländer im Ge-sundheitswesen ja die Planungshoheit, insbesondere auch für einen bedarfsgerechten Krankenhausbereich. So ist Berlin dabei, einen neuen Krankenhausplan mit einem Zeithorizont bis 2005 aufzustellen. Wir sind gerade in den letzten Monaten durch die heiße Phase dieser Planung gegangen, in deren Folge auch die Universitätskliniken wiederum massive Einschnitte werden verkraften müssen. Dabei war es unser vordringlichstes Anliegen, trotz der unabweisbar notwendigen Reduktion des Gesamtbettenbestands in Berlin die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit unserer beiden Universitätsklinika, Charité und Benjamin Franklin zu erhalten. Ich denke, dass uns dies durch eine partiell komplementäre Schwerpunktsetzung auch gelungen ist.

Die finanzielle Ausstattung ist, ich betone dies ganz ausdrücklich, nur eine Voraussetzung für eine leistungsfähige Krankenversorgung ebenso wie für eine erfolgreiche Forschung. Klasse statt Masse möchte man sagen - auch wenn die hier in Berlin verbleibenden ca. 1,3 Mrd. DM Umsatz pro Jahr in der Krankenversorgung unserer beiden Universitätsklinika ja durchaus noch sehr ansehnliche Großunternehmen der Höchstleistungsmedizin beschreiben.

Die eigentliche Aufgabe der Universitätsklinika ist es freilich, neben der Ausbildung von Medizinern, durch Forschung das medizinische Wissen und seine Anwendung und Umsetzung in der Praxis zu erweitern und zu fördern. Hierfür stellt das Land Berlin allein an konsumtiven Zuschüssen für seine zwei medizini-schen Fa-kultäten jährlich noch immer über 500 Mio. DM/Jahr zur Verfügung - trotz erheblicher Reduzierungen in den vergan-genen Jah-ren. Dies sind also keine kleinen Einheiten, wenn man diese Summe einmal mit den bundesweit insgesamt aufgebrachten ca. 7 Mrd. DM für 37 medizini-schen Fa-kultäten vergleicht. Auch gemessen an seinem Bevölkerungsanteil (4,2%) leistet Berlin damit einen weit überproportionalen Beitrag (7,1%) zur Forschung und Lehre im Medizinbereich.

Dies ist gut so, denn Wissenschaft, Forschung und Kultur sind die wichtigsten - um nicht zu sagen: die einzigen Ressourcen - auf welche die deutsche Hauptstadt setzen kann, wenn sie auf eine auch wirtschaftlich prosperierende Zukunft hoffen will. Dabei steht Berlin mit anderen Regionen in einem - ich möchte sagen - allseitig stimulierenden Wettbewerb, für den wir systematisch unsere Werkzeuge schärfen müssen.

Im Rahmen der Forschung wird bei immer knapper werdenden finanziellen Ressourcen verstärkt auf Qualität gesetzt, d. h. für gute Forschungsleistungen sind auch künftig Mittel vorhanden. So haben die Berliner Medizinischen Fakultäten seit einigen Jahren begonnen, einen zunehmen-den Anteil des Staatszuschusses intern nur befristet und nach Leistung zuzuweisen. Seit 1998 werden im Konsens der medizinischen Fakultä-ten zunächst 10 % des Ge-samtzu-schusses erfolgsabhängig verteilt, im Bereich der Forschung nach Kriterien der Drittmitteleinwerbung und der Impactfaktoren der wissenschaftlichen Publikationen. Es wird angestrebt, diesen Zuschussanteil allmählich auf 30 % zu erhöhen.

Natürlich sind die Verteilungskriterien nicht unkontrovers, aber die Richtung stimmt. Der Erfolg der Forschungsaktivitäten spiegelt sich z.B. in einer überaus positiven Entwicklung der Drittmittel wider, welche die Berliner Hochschulmedizin für Forschungsprojekte von öffentlichen und privaten Institutionen einwirbt - trotz zunehmender Konkurrenz. Die Drittmittel lagen 1998 bei rd. 120 Mio. DM, d.h. bei etwa 22 % des Staatszuschusses. Allein auf Ihrem Forschungsgebiet, meine Damen und Herren, auf dem Gebiet der Onkologie tragen hier 2 Sonderforschungsbereiche, 2 klinische Forschergruppen, 2 Graduiertenkollegs sowie eine von der Deutschen Krebshilfe unterstützte Forschergruppe und ein von dieser gefördertes Schwerpunktprogramm bei - Beweis einer klugen Konzentrationsstrategie der beteiligten Forscher. Beweis auch eines ausgeprägten Kooperationswillens und einer beeindruckenden Kooperationsfähigkeit der Partner. Eine Zusammenarbeit, die an den Türen der Institute und Institutionen nicht halt macht, sondern die gesamte Berliner Forschungslandschaft einbezieht. Gerade der Medizinische Bereich bietet sich für eine offensive Vernetzungsstrategie an, bei welcher die vielfältigen Potentiale der theoretischen und klinischen Universitätsmedizin und der in Berlin vorhandenen außeruniversitären Einrichtungen synergetisch verflochten und durch Bildung von Forschungsschwerpunkten weiter vorangetrieben werden können.

Wir wollen natürlich im Bereich möglichst vieler künftiger Wissensfelder und Schlüsseltechnologien auf den ersten Plätzen mitspielen. Im Bereich der "Live Sciences" haben wir dabei gute Chancen. Etwas präziser: der Bereich Biotechnologie/Molekulare Medizin charakterisiert neben der Informations- und Kommunikationstechnik und der Verkehrstechnik die nach unserer Einschätzung aussichtsreichsten Technolgogiefelder der Region Berlin-Brandenburg - die Wissenschafts- und Technologiepolitik hat die überfällige Vereinigung der beiden Länder inhaltlich und z.T. auch organisatorisch ja längst vollzogen. Eine ausführliche, von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften erstellte Bestandsaufnahme der Molekularen Medizin attestiert der Region herausragende Potentiale und vorzügliche Leistungen.

Ein besonders zukunftsträchtiges Anwendungsgebiet der molekularen Medizin ist nun in der Tat die Krebsbehandlung. Gerade die molekulare Medizin gehört zu den Bereichen, die von einer enormen Dynamik der Wissensvermehrung geprägt sind. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die etablierten Verfahren der klinischen Onkologie in der Krebsbehandlung mitunter an ihre Grenzen stoßen, konzentriert sich die Hoffnung auf neue Therapieformen mit Hilfe der Gentherapie. In diesem Bereich verfügt Berlin über eine große Anzahl vernetzter Einrichtungen und Forschergruppen, die grundlagen- und anwendungsorientiert arbeiten, mit dem Ziel, molekulare Diagnostik und individualisierte Therapien zu fördern.

In diesem Kontext kommt dem Biomedizinischen Campus Berlin-Buch eine besondere Rolle zu. Das Max-Delbrück Zentrum, als prägende Institution, wird ergänzt durch das Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie, ein Leibnizinstitut. Die in enger räumlicher Nachbarschaft angesiedelten, zur Charité gehörigen Klinika ermöglichen in besonders anschaulicher Weise die eingangs beklagten Defizite einer engen Einbindung der klinischen Forschung zu überwinden. Komplettiert wird das Ensemble durch das Technologie- und Gründerzentrum Berlin-Buch, welches die direkte wirtschaftliche Verwertung medizinischer Forschungsergebnisse befördert.

Dass dieses Konzept in einem konzertierten Gesamtverbund Berlin-Brandenburg aufgeht, zeigen auch die zahlreichen Unternehmensneugründungen in den letzten Jahren, zeigt das kontinuierliche, aktiv engagierte Interesse eines der ganz großen deutschen, in Berlin beheimateten Pharmakonzerne.

Und natürlich sind wir stolz auf wichtige Ehrungen, die Berliner Wissenschaftlern in zunehmendem Masse zuteil werden: Nachdem im letzten Jahr Professor Stein vom Klinikum Benjamin Franklin der Freien Universität den Deutschen Krebspreis erhielt, wurde jetzt auch 1999 diese wichtige Auszeichnung an zwei Berliner Wissenschaftler, Professor Schlag und Professor Birchmeier (Charité und Max-Delbrück Centrum) verliehen.

In diesem Zusammenhang sei es mir gestattet, die Unterstützung der Deutschen Krebshilfe - und damit verbunden, Herrn Professor Fischer - hervorzuheben und nochmals den Dank des Senats von Berlin für eine Spende im Jahre 1994 in Höhe von 6 Mio. DM an die Robert-Rössle-Klinik der Charité in Berlin-Buch zum Ausdruck bringen. In der schwierigen Phase des Aufbaus nach der Wiedervereinigung ist es mit dieser ungewöhnlich hohen Fördersumme für ein Einzelprojekt gelungen, vor allem die Infrastruktur der früheren DDR-Klinik maßgeblich zur verbessern, die notwendigen Geräte zu beschaffen und so zum heutigen Erfolg beizutragen.

Das Land Berlin hat in den letzten Jahren, im Zeichen fiskalisch unabdingbarer massiver Kürzungen aller Aufgabenbereiche, sich auf eine Stabilisierung seiner institutionellen Förderung im universitären wie auch außeruniversitären Bereich konzentriert und auf eigene Förderprogramme weitgehend verzichtet. Dass es dennoch gelungen ist, in einigen Bereichen - und hierzu gehört die molekulare Medizin und ganz allgemein die klinische Forschung - hoch leistungsfähige Strukturen zu schaffen verdankt es zum einen der Kreativität seiner Wissenschaftler, zum anderen auch den Förderprogammen des Bundes. Erwähnt seien in unserem Kontext die strukturbildenden Programme des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie, z. B. Klinische Forschergruppen als auch gebietsbezogene Programme des Bundesministeriums für Gesundheit wie z. B. das Modellprogramm zur besseren Versorgung von Krebspatienten. Ganz ausdrücklich aufmerksam machen möchte ich auf das gerade ausgeschriebene neue Programm des BMBF "Innoregio", welches noch nicht hinreichend erschlossene Innovationspotentiale in den neuen Bundesländern kanalisieren will.

Das Land ist gut beraten, seine Bemühungen um profilbildende Strukturierung des Forschungspotenziale in die übergeordneten Programme einzuordnen. Dabei muss es freilich in zunehmendem Masse auch in den Wettbewerb mit anderen Regionen treten. Mittelfristig wird daher gerade das Land Berlin, dessen Stärke ja seine Wissenschaftslandschaft ist, - wird der Berliner Senat nicht darauf verzichten können, ein Minimum an eigener Steuerungsfähigkeit wieder zu gewinnen. Angesichts eines Gesamthaushalts von weit über drei Milliarden DM pro Jahr für den Bereich Wissenschaft und Forschung kann das Land auch den überregionalen Drittmittelgebern gegenüber nur glaubhaft (und damit förderfähig) bleiben, wenn es über reine Mitnahmeeffekte hinaus zu einer eigenen, materiall unterlegten Strukturpolitik findet und hierfür steuerbare, profilbildende "Innovationsmittel" zumindest im Prozentbereich des Gesamtansatzes für Wissenschaft und Forschung realisiert.

Nur wenn das Land Berlin bereit und in der Lage ist, eigene strategischen Linien zu formulieren und zu finanzieren, wird es langfristig von überregionalen Partner ernst genommen werden. Dies wird um so dringlicher, als mit dem unmittelbar bevorstehenden Umzug der Bundesregierung nach Berlin eine bislang hier ungeahnte Machtkonstellation entstehen wird, welcher sich die Landespolitik mit eigenen Konzepten zu stellen hat, wenn sie sich nicht zur Bedeutungslosigkeit degradieren will.

Ich will hier nun keinen Katalog der Forschungsförderungsinstitutionen und Instrumente ausbreiten. Lassen Sie mich aber noch ein Wort zum eingangs genannten Stichwort Europa sagen: Exzellente Forschung (und nur solche brauchen wir hier in Berlin) ist immer international, ist weltweit vernetzt. Wichtigste Partner waren dabei für die meisten Wissenschaftsdisziplinen bislang die USA, auch für die Medizin ein Mekka - vielleicht nicht immer und überall zu Recht. Wir sollten uns aber im zusammenwachsenden Europa zunehmend darauf besinnen, dass wir vielleicht ebenso kompetente Partner in Paris, London, Rom oder Kopenhagen finden. Im Rahmen der europäischen Verträge bemüht sich die EU, strukturelle Programme und Schwerpunkte zu etablieren. Das 5. Rahmenprogramm befindet sich gerade in der Implementierungsphase. Auch für die Krebsforschung werden umfangreiche Programme aufgelegt. Ein Hauptziel aller Fördermaßnahmen der EU ist die Verbesserung der Kohärenz der Mitgliedstaaten sowie die Stärkung der technologischen Leistungsfähigkeit der Gemeinschaft.

Deutsche Wissenschaftler nutzen die Fördermittel der EU bislang noch immer viel zu wenig. Der geforderte, in vielen anderen Forschungsgebieten oft problematische, direkte Anwendungsbezug dürfte bei der Krebsforschung kein Hindernis für eine erfolgreiche Antragstellung sein. Der Verdacht, es gehe unserer Wissenschaft offenbar noch zu gut, ist angesichts der unterschiedlichen Einwerbebilanz der anderen Partnerstaaten nicht von der Hand zu weisen. Ich möchte also nachdrücklich an Sie appellieren, die Möglichkeiten des 5. Rahmenprogramms voll auszuschöpfen und so auch einen Beitrag zur Vertiefung der Zusammenarbeit und zur Stärkung des Zusammenhalts der Länder der EU zu leisten.

Ich bin überzeugt, dass die internationale Zusammenarbeit in Europa auch den Blick schärft für das, was an strukturellen Veränderungen und Verbesserungen in Deutschland Not tut. Der Zwang und die Chance zu Reformen wird dadurch größer. Gerade Berlin und die Berliner Wissenschaftler werden im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit von erfolgreichen Strukturen anderer Länder lernen können. In Berlin wird es erheblicher Anstrengungen bedürfen, um an vorderer Stelle in im Wettbewerb mitzuwirken. Die großen Potentiale der Forschungseinrichtungen der Stadt, innerhalb und außerhalb der Universitäten, müssen dabei verstärkt in gemeinsame und komplementäre Schwerpunkte zusammengeführt werden, um in der Konkurrenz bestehen zu können.

Ein letztes Wort noch: Denken wir bitte auch daran, dass Europa nicht nur im Westen zu suchen ist - auch wenn wir zu Recht die zentrale Geldverteilungsmaschine in Brüssel vermuten. Denken wir daran, dass Berlin so ziemlich in der Mitte von Europa liegt, und dass diese geographische Lage als die große Chance und Herausforderung für diese Stadt verstanden werden muss. Nur in diesem Bewußtsein wird sich das Neue Berlin zu einer wirklichen Global City des Wissens entwickeln können, als die wir die Stadt so gerne in 10 oder 20 Jahren sehen möchten. Ich bin sicher, dass auch die klinische Forschung exzellente Partner in unseren osteuropäischen Nachbarländern findet, sei es im medizinischen sei es im gerätetechnischen Bereich. Mit solchen Kooperationen kann die Wissenschaft gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu politischen Stabilisierung unseres bewegten Kontinents leisten. Dies zu unterstützen möchte ich Ihnen nachdrücklich ans Herz legen.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Prof. Dr. Ingolf Hertel, e-Mail: Hertel@mbi-berlin.de

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